Kleine Deutschlandtour: 500 km im Spreewald, im Münsterland und Rund um Paderborn

Uns hat es in im Rahmen eines 14-tägigen Urlaubs zu Kurzbesuchen in die Gegenden um Burg (Spreewald), Münster und Paderborn gezogen, um einige der schönsten Fahrradregionen in Deutschland (zumindest ansatzweise) zu erkunden. In Burg im Spreewald waren wir nur auf einem Abstecher. Eine wunderschöne Landschaft mit vielen wechselnden Eindrücken und Aussichten und extrem (im positiven Sinne) vielen Einkehrmöglichkeiten. Zum Teil fanden wir die Radwege etwas eng.

Festgestellt hatten wir, dass die Ausschilderungen in allen Regionen zu den beschriebenen Radrouten hervorragend waren. Einzig Probleme gab es rund um Münster, die allerdings durch die Auswirkungen des letzten Unwetters mit Hochwasser am 28.07.2014 entstanden sind. Die Radwege am Dortmund-Ems-Kanal und an der Werse waren zu matschig, nicht befahrbar bzw. ein Straßenabschnitt bei Handorf war durch die Wucht des Wassers weggespült. Es fehlte dann teilweise eine Umleitung für Radfahrer. Aber sonst macht das Radfahren in den ruhigen und weitläufigen Landschaften einen Riesenspaß.

Auch die flachen Touren rund um die "Perlen der Wasserschlösser" etc. in der Gegend um Lüdinghausen sind für Radfahrer ein Genuss.

Viele nette Begegnungen mit den netten Westfalen, ob Rentner-Radgruppe aus Ladbergen oder einem netten Ehepaar aus Senden, denen wir am Schloss

Nordkirchen begegneten- wir hatten sehr gute Unterhaltung.

Wir sind nach 3 Tagen Münster dann noch nach Paderborn umgezogen. Dort gefiel uns das Radwegenetz noch besser. Ringsum Paderborn wird viel an Radtouren geboten. Wir haben alle Rundtouren um Paderborn abgefahren. Wer mehr möchte kann auch ein paar Höhenmeter z.B. in den Teutoburger Wald mitnehmen.

Bei unserer Tour auf der Römer-Lippe-Route zu den Externsteinen waren wir froh eine elektrische Unterstützung zu haben, die Rekuperation schonte zudem die Bremsen bei den Abfahrten.

TWOgether-Tandem:

Das Tandem hat keine Probleme gemacht. Es fährt sich stabil und zeigt auch keinerlei "Flatterverhalten". Schwierig wird das Anfahren am Berg, wenn man aus welchen Grund auch immer einmal anhalten musste. Der Antrieb reagiert erst nach halber Kurbelumdrehung. Dieser Umstand und dass man kleine Gänge einlegen muss, wird zum Balanceakt beim Stabilisieren des Liegetandems auf dem ersten Meter. Ich wünschte mir eine schnellere Reaktion des Motors nach Impuls aus dem Tretlager. Hier zeigt sich auch wie das Team harmoniert. Wenn wir den Berg im richtigen Gang ohne Unterbrechung fahren können, dann unterstützt uns der Frontantrieb 20-25 km/h je nach Steigung und das bei einem Gesamtgewicht von knapp über 200kg- alle Achtung!


Schloss Nordkirchen
Schloss Nordkirchen
Externsteine im Teutoburger Wald
Externsteine im Teutoburger Wald

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